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Energisches aus jungen Meisterhänden Adelaïde Quartett weiht E.ON-Kundencenter bei Max-Reger Tagen zum Konzertsaal Weiden. Die außergewöhnlichen Konzertorte der Max-Reger-Tage sind seit Dienstag um eine Lokation reicher: der „Garten des Lichts“ des E.ON-Kundencenters wurde vom Adelaïde Streichquartett aus Leipzig gemeinsam mit der Pianistin Christiane Neumann zum Konzertsaal geweiht. Bei Werken von Max Reger, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert erwies sich der drei Etagen hohe Bau aus Glas und Holz als akustisch hervorragend geeignet. [...] Zu einem der beliebtesten Streichquartette Beethovens, dem opus 18/6, trat das seit drei Jahren bestehende Adelaïde Quartett [...] zusammen und bestach seine Zuhörer mit äußerer Jugend und verblüffender innerer Reife. [...] Schon im ersten Beethovensatz wurde eine der Stärken des Ensembles deutlich: die erste Geigerin trat hier in hinreißend kongeniale, lebhafte und absolut präzise Zwiegespräche mit ihrer Schwester Dorothea Vit am Cello. Noch öfter sollten sich diese beiden Eckpositionen als Säulen erweisen, die mit Ricarda Exner (2. Violine) und Helene Schütz (Viola) ein meisterhaft abgestimmtes Quartett einrahmten. Die starken Stimmungsschwankungen von Beethovens schwermütiger „Malinconia“ wurden so abwechslungsreich und anregend dargestellt, dass die Stimmung der Zuhörer nicht sank, sondern im Schlussteil zur Champagnerlaune gehoben wurde. Mit stark fließenden musikantischen Energieströmen wurde zum Schluss eines der schönsten und tiefernsten Beispiele der Quartettliteratur begonnen: Franz Schuberts Quartett d-Moll [...] „Der Tod und das Mädchen“ [...] wurde mit solch ergreifend narrativem Ausdruck gegeben, dass sich nicht nur der berühmte zweite Satz tief in Herz und Gedächtnis der Zuhörer einprägte.“ aus: Der neue Tag, Weiden, 29.09.05. |
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Leipziger Klänge In der Oehrenstocker Kirche präsentiert Dietmar Hallmann ein erstklassiges Konzert Oehrenstock. [...] Am Mittwochabend profitierten die Oehrenstocker und Gäste von der Profession des Musikers und Musikpädagogen Prof. Dietmar Hallmann. Sie kamen in den Genuss, die Arbeitsergebnisse eines Workshopaufenthaltes von vier Musikerinnen der Leipziger Musikhochschule präsentiert zu bekommen [...]. Die Zuhörer bekamen nicht schlechthin ein Meisterkonzert geboten, sondern wurden durch einführende und erklärende Worte und Demonstrationsbeispiele in die beiden Werke förmlich mit hineingenommen [...]. Als Theresia Vit, Ricarda Exner, Helene Schütz und Dorothea Vit in die Saiten griffen, um zu demonstrieren, wie die Hornquinten in Mozarts Jagdquartett klingen [...], zeigte sich, dass die Interpreten bestens aufeinander eingestellt und abgestimmt sind. Auf jede noch so kleine Nuance im Ausdruck achtend, musizierten die jungen Musikerinnen mit Leidenschaft. [...] Mit tiefer innerer Beteiligung folgten dann die Zuhörer dem hochdramatischen musikalischen Geschehen [in Mendelssohns Streichquartett op. 80]. Technisch brillant, dem Werkgedanken folgend, spielte das Quartett mit größter Sensibilität eine Musik, die unter die Haut ging.[...] aus: Thüringer Allgemeine, September 2004 Herzerfrischendes Jagdhauskonzert Großbothen/Kössern. Ein Anliegen des Jagdhausvereins ist es, im Rahmen der Kulturreihe auch jungen Künstlern ein Podium zu bieten. Dass dies am Freitagabend so erfolgreich und vielversprechend gelang, ist den vier Musikerinnen zu verdanken. Theresia Vit (Violine), Ricarda Exner (Violine), Helene Schütz (Viola) und Dorothea Vit (Violoncello) sind Studentinnen der Hochschule für Musik und Theater [...] in Leipzig. sie musizieren schon seit über zwei Jahren gemeinsam im Streichquartett. [...] Virtuos und brillant aufeinander abgestimmt, interpretierten die Künstlerinnen [ Beethovens Quartett op. 18 Nr. 6]. Es folgten ein Streichquartett von Ravel und [...] das Opus 13 a-Moll von Mendelssohn in einer meisterhaften Instrumentierung. Das Publikum dankte den Musikerinnen für ihr herzerfrischendes , unkonventionelles und doch so professionelles Spiel mit viel Beifall. aus: Leipziger Volkszeitung, 26.04.04 Beyerle und Budde mit Musik der Aufklärung Goslar. [...] Offene Fenster, offene Ohren, offener Geist: Prof. Dr. Elmar Budde [und Prof. Hatto Beyerle] vermittelten beim Moderationskonzert im Spiegelsaal tiefe musikalische Einblicke.[...] Das Adelaïde Quartett (Theresia Vit, Ricarda Exner, Violinen; Helene Schütz, Viola; Dorothea Vit, Cello) stellte Haydns [Sonnenaufgangsquartett op. 76 Nr.4] vor. Die vier Musikerinnen sind erstmals bei den Konzertarbeitswochen dabei und haben sich die musikalische Sprache „Papa Haydns“ intensivst angeeignet. Alle vier Sätze stellten sie nacherlebbar dar: überall Leben und Lust am Musikantentum [...], eine Neuentdeckung bei den Konzertarbeitswochen.[...] Langer Applaus für dieses gelungene Konzert. aus: Goslarsche Tageszeitung, 24.08.05 |
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